Mein erstes Bundesligaspiel ging voll in die Hose. Es war der 21. Spieltag der Saison 1999/2000 gegen den späteren Absteiger TuS Schutterwald. Ich kam in der zweiten Halbzeit rein und machte gleich fünf Tore. Ein tolles Debut. Wir gewannen 29:18, aber unsere Punkte waren weg! Ich war nämlich nicht spielberechtigt. Der Verein hatte einen Fehler mit meinem Spielerpaß gemacht. Es war übrigens Schutterwalds einziger Sieg in der ganzen Saison...

Manndeckung von Jackson:
Den Rest der Saison habe ich dann in der Ersten gespielt. Der Höhepunkt war das letzte Spiel gegen Großwallstadt. Da hatte ich Manndeckung von Jackson Richardsson gegen mich. Wir gewannen 32:29, aber die Manndeckung von Jackson, das war wirklich eine ganz besondere Ehre. Am Ende wurden wir übrigens Zwölfter.

Bundesliga dank Martin Schwalb
Im Jahr 2000 habe ich dann meinen ersten Bundesliga-Vertrag bekommen. Zwei Jahre bis 2002. Es war wirklich großes Glück für mich, mit Martin Schwalb arbeiten zu können. Ich habe ihm sehr viel zu verdanken. Er ist ein guter Trainer, der mir viel beigebracht hat; mit ihm kam ich immer gut klar. In meiner ersten kompletten Bundesliga-Saison 2000/2001 schaffte ich den Durchbruch. Ich spielte recht viel und bekam im März 2001 sogar eine Einladung zur Nationalmannschaft.

2000/2001: Was für ein Riesenjahr!
Eine Wahnsinns-Saison! Wir starteten mit 16:2 Punkten, lagen an der Tabellenspitze. Das war das Jahr der "Jungen Wilden". Nach dem 22. Spieltag waren wir mit 35:9 Punkten als Tabellenzweiter ganz oben dran. Am Ende, immer noch sensationell, Vierter - vor dem THW Kiel und TUSEM Essen!

Magdeburg oder Wallau?
Die Hammer-Saison war kaum vorbei, da klopfte bereits der erste Verein an. Meister SC Magdeburg wollte mich ab 2002 verpflichten; das Angebot war finanziell und sportlich sehr, sehr gut. Ich überlegte bis zum Herbst, aber ich entschied mich für Wallau und Martin Schwalb. Also verlängerte ich bis 2004. Ich empfand einen Wechsel als zu früh; ich war gerade in die Nationalmannschaft gekommen, hatte meine erste Bundesliga-Saison hinter mir. Und es war ein Super-Jahr in Wallau. Mit den "Jungen Wilden" wollte ich weiter oben angreifen. 2002 wurden wir dann aber nur Siebter, 2003 sogar bloß Neunter.

Umzug an die Elbe
Im Frühjahr 2003 rief Bob Hanning an, wollte daß ich 2004 nach Hamburg komme. Ich hatte schon Angebote aus Kiel, Lemgo und Magdeburg. Verdammt früh das alles, aber das Geschäft ist so. Es war auf jeden Fall eine sehr schwere Entscheidung. Ich hab` fast drei Monate dazu gebraucht. Am schwersten war es, Wallau zu sagen, daß ich 2004 gehen werde. Na, ein Jahr hatte ich ja noch Vertrag in Wallau und hätte dort in meiner Abschiedssaison alles gegeben.

Dann aber die böse Überraschung: Wallau wollte, daß ich sofort gehe. Es gab dann einen Riesenzirkus mit der Ablöse; ich habe einen Teil dann selbst bezahlt und meine Sachen gepackt. War nicht alles ganz so cool von den Jungs im Wallauer Management, aber trotzdem: Schwamm drüber und "Danke" für vier wunderschöne Jahre.

Die erste Saison beim HSV war ok: Ziel erreicht, Platz 5 und für den Europapokal qualifiziert, dazu standen wir im DHB-Pokalfinale, sind leider gegen Flensburg, die eine überragende Saison gespielt haben, gescheitert.

Allerdings war diese Saison für mich nicht verletzungsfrei. In der Rückrunde, ausgerechnet bei meinem alten Verein Wallau, habe ich mir die Mittelhand gebrochen. 

Die zweite Saison beim HSV 2004/2005

Diese Saison hatte verdammt gut für den HSV begonnen. Ich weiß nicht mehr genau wie lange, aber wir waren am Anfang sogar Tabellenführer. Haben Mannschaften wie Flensburg und Lemgo aus der Halle geschossen und unseren Fans eine super Leistung gezeigt. Dann aber kamen auf einmal die finanziellen Probleme des HSV-Trägers OmniSport auf. Jede Menge schlechte Presse und alle Leute sprachen nur noch über die Schulden und nicht mehr über unsere Leistungen. Dennoch, die Mannschaft zeigte sich unberührt und hielt dem Psychodruck stand.
Der Punktabzug brach uns aber das Genick. 8 Zähler weniger am Ende, weil unsere Führung gegen die Lizenz-Auflagen verstossen hatte. Platz 9. Und das Aus im Europapokal bereits im Viertelfinale.
Aber immerhin hatten wir einen Klasse-Neuzugang: Präsident Andreas Rudolph. Der hat das finanzielle Chaos auf einen Schlag geordnet.Von Trainer Bob Hanning haben wir uns Ende der Saison getrennt. Es funktionierte einfach nicht mehr zwischen uns und ihm.

Die dritte Saison beim HSV 2005/2006

Eigentlich dachte man: bei HSV wird es diese Saison gut laufen, ein guter Präsident hat das Zepter übernommen, Strukturen waren vorhanden und mit Christian Fitzek hatten wir einen starken Trainer. Leider kam mal wieder alles anders als man denkt. Wir haben eine super Vorbereitung gespielt und waren konditionell fit. Nur heißt es nicht umsonst: Wenn man eine gute Vorbereitung spielt wird die Saison meist nicht so toll.

Wir waren das perfekte Beispiel dafür und haben einen perfekten Fehlstart hingelegt hingen im Mittelfeld der Tabelle fest. Nach den vielen Niederlagen, war dann auch klar, dass unser Präsident handeln musste. Er beurlaubte unseren Trainer. Der dritte Trainerwechsel in nur kurzer Zeit ging von statten. Und es kam: Martin Schwalb! Der Mann, der mich in Wallau in die Bundesliga geführt hatte.

Martin hat uns zurück auf die Erfolgsspur gelenkt und die Hinrunde einigermaßen gut beendet. Wir haben dann zwar die Saison nur mit Platz zehn beendet, aber unseren ersten Titel geholt, den DHB-Pokal.


Die vierte Saison beim HSV 2006/07

Der erste internationale Titel für den HSV. Wir siegten im Europapokal der Pokalsieger. Die Siegesfeier fand vor dem Hamburger Rathaus statt – für uns Spieler und die Fans einfach unvergesslich.
Überhaupt war es eine sehr erfolgreiche Saison. Vize-Meister in der Bundesliga, Halbfinale im DHB-Pokal. Dazu noch mit der Nationalmannschaft das Highlight schlechthin – der Weltmeister-Titel im eigenen Land. Das sind Jahre die man sein ganzes Leben nicht vergisst.

Die fünfte Saison beim HSV 2007/08

Jeder Vereinsspieler träumt davon einmal im Champions-League Endspiel zu stehen. Dieser Traum wäre für uns 2008 fast Wirklichkeit geworden. Nur ein Tor fehlte uns am Ende gegen den späteren Sieger Ciudad Real ins Finale gegen den THW Kiel einzuziehen. Eine riesen Enttäuschung! Nicht nur ich war tagelang wie betäubt.
Unser nationaler Saisonhöhepunkt war das Final Four in unserem „Wohnzimmer“, der Color Line Arena. Leider unterlagen wir im Endspiel gegen den THW Kiel. Schade, hatten wir uns doch so viel vorgenommen und wollten zum zweiten Mal nach 2006 den Pokal in Hamburg behalten.
In der Bundesliga belegten wir am Ende den dritten Platz, punktgleich mit der SG Flensburg-Handewitt. Wir erreichten damit wieder die Qualifikation für die Champions-League.

Die sechste Saison beim HSV 2008/09

Für mich persönlich startete die Saison erst im Dezember. Aufgrund meiner Verletzung von Olympia musste ich quasi die komplette Vorrunde von der Bank bzw. Tribüne verfolgen. Ganz schön hart für einen Vollbluthandballer wie mich.
Hinzu kommt, dass wir in den ersten Monaten weit mehr Punkte in der Bundesliga verloren haben als uns lieb war. Der Tiefpunkt war sicherlich die Niederlage beim abstiegsgefährdeten HBW Balingen-Weilstetten.
Dennoch sehen wir zur Halbzeit der Saison auf de zweiten Tabellenplatz, haben mit neun Minuspunkten aber schon acht Zähler Rückstand auf Tabellenführer THW Kiel. Man muss kein Prophet sein, um schon von mehr als einer Vorentscheidung zu sprechen.

In der Champions-League starteten wir mit 4:0 Punkten, nachdem wir die Siege aus der Vorrunde gegen Kopenhagen mit in die nächste Runde genommen haben. Gegner in der Hauptrunde waren die Spanier von Portland San Antonio und Medvedi Tschechov aus Moskau.

Zwei Heimsiege und ein Auswärtssieg in Moskau brachten uns bei einer Niderlage in San Antonio ins Viertelfinale. Das Los bescherte uns ein deutsch/deutsches Duell gegen die SG Flensburg/Handewitt. Im ersten Spiel lief es für uns richtig gut. Wir gewannen in Flensburg mit 28:25. Das Rückspiel verloren wir mit 29:31. Das war knapp, aber es reichte zum Einzug ins Halbfinale.

Hier trafen wir wie im Vorjahr auf Ciudad Real. Nach einer 29:30 Niederlage in Hamburg unterlagen wir in Spanien mit 31:33. Unser Traum vom Finale war geplatzt. Eine riesige Enttäuschung!

Im DHB-Pokal schafften wir mit einem Auswärtssieg im Viertelfinale bei GWD Minden wieder den Einzug ins Final Four. Wir hatten uns sehr viel vorgenommen. Von der Papierform her war der VfL Gummersbach der vermeintlich leichteste Gegner. Zur Halbzeit führten wir mit 17:13, doch in der zweiten Hälfte lief gar nichts mehr zusammen. Nur 10 Treffer gelangen uns in Abschnitt zwei, wir unterlagen am Ende in "unserem Wohnzimmer" mit 27:35. Ein echtes Debakel.  

Wenigstens schafften wir in der Bundesliga Rang zwei -  also die direkte Qualifikation für die Champions-League. Die Rhein-Neckar Löwen kamen uns da am Ende noch bedrohlich Nahe, mit dem 43:16 Erfolg am letzten Spieltag gegen Stralsund konnten wir aber die Vize-Meisterschaft, einen Titel den es eigentlich nicht gibt, klar machen.

Die siebte Saison beim HSV 2009/2010

Auch diese Saison startete für mich ohne Vorbereitung erst im November, da ich mir in der Sommerpause meine Achillessehne operieren lassen musste. Das war natürlich hart für mich, wieder in eine Saison ohne Vorbereitung mit der Mannschaft, aber da konnte ich leider nichts dran ändern – und dann starteten wir auch noch mit einer Niederlage in Göppingen, wo wir uns doch solch hohe Ziele gesteckt hatten. Aber diese Niederlage schien das Team stärker gemacht zu haben, denn wir spielten eine super Hinrunde und an Weihnachten, nach unserem Sieg in Hannover und der Niederlage der Kieler in Balingen, hatten wir es dann endlich geschafft – die Tabellenführung, wo wir dann auch über die Nationalmannschaftspause überwintern durften. Auch wenn einem zu dem frühen Zeitpunkt ein erster Platz nichts bringt, ist es ein gutes Gefühl.

Die EM sagte ich ab, um in der Rückrunde voll für den HSV da zu sein. Im April gewannen wir den DHB-Pokal zum zweiten Mal - wieder im Finale gegen die Löwen. Danach wollten wir mehr und auch die Tabellenspitze, an der wir immer noch verweilten, weiter verteidigen. Das Spiel um die Meisterschaft stieg in der Color Line Arena gegen den THW und leider haben wir diesem Druck nicht stand gehalten und mussten kurz vor Ende der Spielzeit den ersten Platz gegen den zweiten tauschen und standen am Ende „nur“ mit dem DHB-Pokal da – und es schien doch so nah...

Auch in der Champions League hatten wir uns bis zum Viertelfinale gespielt und da hieß dann der Gegner mal wieder Ciudad Real und wir sind wieder an ihnen gescheitert, weswegen wir das Final 4 in Köln nicht erleben durften. Aber die nächste Saison kann kommen und dann wollen wir nicht wieder Vizemeister werden – wir werden wieder voll angreifen!

Die achte Saison beim HSV 2010/2011

Wieder das Auftaktspiel in Göppingen und wieder ein Start mit einer Niederlage! Doch danach folgten 21 Siege in Folge. Insgesamt 30 Siege – 2 Unentschieden – 2 Niederlagen. Wir waren noch stärker als in der vorherigen Saison. Endlich hatten wir mal dieses Siegergen, von dem immer alle sprachen. Auch wenn wir im ganzen Spiel hinten gelegen haben, haben wir am Ende das Spiel gedreht und für uns entschieden. Deshalb waren wir auch bereits am 31. Spieltag zurecht Deutscher Meister. Mit sieben Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten THW Kiel bekamen wir am 01.06.2011 die Schale nach dem Spiel gegen Lemgo überreicht und der Partymarathon nahm seinen Lauf. Das war einfach nur der Hammer!

Weniger erfolgreich waren wir im DHB-Pokal. Hier sind wir leider bereits im Achtelfinale gegen die Füchse aus Berlin ausgeschieden. Keine Chance auf die Verteidigung des Pokals!

In der Champions League hatten wir diesmal aber die magische Hürde des Viertelfinals genommen, konnten gegen Moskau das Hinspiel mit 14 Toren gewinnen und das Rückspiel Unentschieden spielen. Das Halbfinal-Ticket in Köln war gebucht und dort wartete dann mal wieder Ciudad Real. Eigentlich dachten wir: Es kann nicht sein, dass wir ein weiteres Mal gegen die Spanier ausscheiden, aber es sollte leider so sein. Nach einer durchwachsenen Leistung von uns stand am Ende ein 23:28 aus unserer Sicht auf der Tafel und wir durften nur im kleinen Finale antreten. Gegen die Löwen haben wir dann 33:31 gewonnen.

Aber alles in allem war es eine sehr erfolgreiche Saison für uns – wir sind Deutscher Meister geworden und haben die Teilnahme am Champions League Final 4 geschafft. Highlight war dann der Auftritt auf dem Rathausmarkt und der Balkon. Unglaublich, wie viele Menschen uns gefeiert haben. Ich war sprachlos und hatte Tränen in den Augen: das war Wahnsinn und unvergesslich!

Die neunte Saison beim HSV 2011/2012

Nach der bis dato erfolgreichsten Saison für den HSV – der Meistersaison – war es klar, dass jetzt von uns noch mehr gefordert werden würde, denn es macht Spaß Titel zu gewinnen – vor allem Meisterschaften. Wir waren nun die Gejagten und jeder war heiß darauf gegen den Meister zu gewinnen. Leider haben wir eine sehr durchwachsene Saison gespielt, sind am Ende “nur” Vierter geworden mit 17 Minuspunkten. Es war die Saison von Kiel, die alle Spiele gewonnen haben und ohne Minuspunkt Meister wurden.

Im DHB-Pokal kämpften wir uns wieder ins Final Four und mussten im Halbfinale gegen den THW ran. Wir scheiterten knapp und ärgerlich, aber auch hier waren wir dann leider raus und hatten keine Chance auf den Titel. In der Champions League bekamen wir als Gruppenerster die Füchse Berlin im Achtelfinale zugelost. Wir lieferten uns zwei heiße, enge Fights, wo wir leider am Ende den Kürzeren gezogen haben und somit nicht das Final Four in Köln erreichen konnten. Alles in allem kein erfolgreiches Jahr für uns und leider auch ohne Titel.

Die zehnte Saison beim HSV 2012/2013

Wir starteten schon sehr früh in die Saison, da unsere schlechte Platzierung aus der Vorsaison uns dazu zwang, ein Quali-Turnier zu spielen, um an der Champions League teilzunehmen. Das war ein sehr wichtiges Turnier für uns, denn in einer Stadt wie Hamburg wird es verlangt, dass man in der Königsklasse spielt. Abgesehen von dem Anspruch der Spieler, für die es natürlich attraktiv ist.

Wir spielten in Frankreich: Das Halbfinale gegen Wisla Plock (Polen) gewannen wir mit 28:26. Im Finale standen wir dann dem Gastgeber St. Raphaelle gegenüber. Das Spiel war fast vorbei und wir fast raus aus der Champions League, denn wir lagen hinten. Durch Kampf und unfassbaren Willen haben wir es in die Verlängerung geschafft und konnten da dann mit 32:31 gewinnen. Das sollte der Start in eine geile Champions-League-Saison werden!

In der Bundesliga gab es Höhen und Tiefen – wir spielten Unentschieden beim Aufsteiger in Neuhausen und hatten viele knappe Ergebnisse gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte, konnten zudem keine Big Points gegen Tabellennachbarn holen. Das führte zu einem Tabellenplatz, der wieder nicht für eine direkte Champions-League-Qualifikation reichte (Platz 5).

Im Halbfinale des DHB-Pokals schieden wir diesmal gegen Flensburg aus. Flensburg war so ein Gegner, der uns in dieser Saison verfolgte. Gleich sieben Mal gab es die Partie HSV vs. Flensburg. Zwei Spiele in der Saison, vier Spiele in der Champions League (Gruppenphase und Viertelfinale) und eines im DHB-Pokal. In der Champions League hatten wir dann das Glück auf unserer Seite und wir legten im Viertelfinal-Hinspiel in Flensburg einen starken Auftritt hin, was es uns erlaubte zuhause im Rückspiel mit zwei Toren zu verlieren und trotzdem das Halbfinale zu erreichen. Es hieß also endlich wieder: Köln, wir kommen! Und diesmal um zu siegen...

Halbfinalgegner war der THW, der uns auch oft genug den Zahn gezogen hatte. Bei diesem Spiel wollten wir den Sieg aber einfach mehr und haben ein überragendes Spiel abgeliefert und waren somit erstmals in der Geschichte des HSV im Finale der Königsklasse. Hier wartete dann kein Geringerer als der FC Barcelona auf uns. Ein extrem packendes und dramatisches Spiel, das niemanden auf seinen Sitzen hielt. Kurz vor Schluss kam ein kleines Deja-Vu, denn wir lagen hinten und waren fast raus. Fast – denn dann kamen wieder Willen und Kampfgeist zurück, was uns schon im Quali-Turnier gerettet hatte. Wir erkämpften ein Unentschieden und somit die Verlängerung. Diese entschieden wir dann für uns. Am Ende hieß es 30:29! HSV - Champions-League-Sieger 2013! Die Feierlichkeiten waren eröffnet und dass wir das drauf haben, hatten wir bei allen Titeln zuvor schon bewiesen!